Effi Mora

Архив метки: postdramatische Altlastenstörung

Hölle, self-made. Teil 1 — Die Hölle der Selbstüberschätzung.

18.03.2019
...Unweigerlich geht dann dieses, wie ich das nenne "großzügige Bemitleiden" los. Mit Mitgefühl hat das gar nichts zu tun. Mitgefühl ist so alt wie die Welt und kann Kaputtes heilen und reparieren. Beim "großzügigen Bemitleiden" geht es nur um die verführerische Delikatesse namens "Ich bin nicht nur besser als du, sondern auch edler, weil du mir auch noch leid tust.". Mitgefühl erkennt man daran, dass es eine wesentlich feinere Resonanz erzeugt, und sich niemand verarscht fühlt...

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by accident

01.03.2018
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«Ist jemand von den Erwachsenen da?»

11.12.2016
Menschen, die vor langer, langer Zeit eine sehr große Rolle in deinem Leben gespielt haben, kannst du nicht einfach so treffen. Wie sieht denn das aus? Wir hatten so ein brasilianisches Drama mit Tellerschmeißen und Bettwäschezerrupfen, und jetzt sitzen wir beim Bäcker um die Ecke und rühren in unseren Tassen? Absolut unvorstellbar. Links neben uns fallen andauernd Tabletts aus dem Wagen, rechts von uns wird gerade eine Windel gewechselt, die Bäckerin schreit in die Küche...

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Was danach?

05.11.2016
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Mit nur einem Arm einen Garten anlegen

04.11.2016
Och nääääääääh… Wieder mal in eine Debatte über «Wohin mit dem traumarelevanten Material» rein geplatzt und konnte nicht einfach dran vorbei gehen…(Dazu muss man sagen, dass die russischsprachigen Traumatiker im Durchschnitt etwas radikalere Ansichten vertreten) Ich bin ja der Meinung, dass persönliche Traumata behandelt gehören. Ohne, dass man diese übermäßig romantisiert und ohne die Freunde/Familie als Füllmaterial für allerlei schwarze Löcher in der eigenen Psyche zu benutzen. (Das sag ich aber jetzt als jemand, der an der Stelle, wo die Psyche sein sollte, irgendeinen Scheiß mit ‘nem Schleifchen drüber hat). Nicht selten reagiert ein traumatisierter Gegenüber empört und enttäuscht, wenn man ihm sagt, dass es: 1)natürlich ein Leben nach dem Trauma gibt, sofern man dieses überlebt hat: und 2)dieses Leben auch sehr schön und sehr sinnvoll sein kann. Man reagiert so, weil man da raus hört: «Du musst jetzt sofort aufstehen, deine schusssichere Weste ablegen, in die unberechenbare Welt hinaus treten und gefälligst normal sein!» (Du faules Stück, du). Dazu kommt, dass man sich solche «Aufmunterungen» nicht von jedem gefallen lassen möchte. Jemand, der in der Thematik nicht drin steckt, kann sich seine Vorstellungen von Normalität und Glück gerne aufs Brot schmieren. Dabei ist dieses «das Leben kann trotzdem schön sein» einfach nur der übernächste Schritt. Das heißt, wenn man es schaffen würde, nach so einem Satz nicht sofort in die Defensive zu gehen, würde man vermutlich sogar zustimmen

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Rumnörgeln for Freedom

28.08.2016
Wie dem auch sei. Ich stelle in letzter Zeit oft fest, dass erschreckend viele kreative Äußerungen (Texte, Bilder, Lyrik, Videos etc.) mit dem aufwertenden Zusatz "Im Namen der/des..." versehen werden. Aufwertend und manchmal sich entschuldigend. Man darf irgendwie nicht mehr kreativ sein nur der Kreativität wegen. Das scheint als rückständig zu gelten. Es muss irgendeinen höheren Sinn haben, im Idealfall ganz vielen Menschen helfen, oder zumindest auf irgendein Problem hinweisen. Wenn du von 1997 bis 2004 essgestört warst und auf die Idee kommst, diese Erfahrungen in Worte zu fassen, um diese wiederum zu wohlklingenden, sich flüssig lesenden Sätzen zusammenzufügen, dann vergiss bloß nicht, drüber zu schreiben, dass du im Namen aller Frauen gegen die beknackten ästhetischen Vorstellungen, die die Medien/Männer/homosexuelle Modedesigner (zutreffendes auswählen) vom weiblichen Körper haben, kämpfst und ab sofort mit der so knusprigen Vokabel "Frauenrechte" in Verbindung gebracht zu werden wünschst. Kann es aber nicht einfach nur eine traurige, persönliche Geschichte einer Frau bleiben, die auf ihrem Weg in die Krankheit rein und aus der Krankheit wieder raus ganz schön einsam war? Ich glaube, dass eine authentische, ehrliche, traurige oder auch stellenweise witzige kreative Äußerung, welcher Art auch immer, tatsächlich Menschen erreichen kann, die gerade selbst mitten drin stecken und eine flüchtige Berührung an der Schulter brauchen, die ihnen sagt: "Hier. Ich bin da, ich hab das auch erlebt.". Diese Berührung darf und wird auch von einem Stoff ausgehen, der kein Prädikat "besonders gesellschaftlich relevanter und sozialkritischer Artikel" als fetten Banner trägt. Irgendwie haben viele Angst davor narzisstisch zu wirken, wenn sie ihrem kreativen Prozess keine sinnvolle Aufgabe geben, sondern einfach nur drauf los schreiben, malen, dichten, fotografieren, performen. Wenn sie eben diesen Prozess nicht wie einen abgerichteten Hund auf irgendwelche Feinde und Unterdrücker losschicken. Und ich lass mich davon beeinflussen! Ja. Geb ich zu. Aber, oh man! Genau dadurch wirkt man doch erst recht narzisstisch! Wenn man sich selbst ständig maßlos überschätzt in seinen Weltretterfantasien; wenn über einem sehr persönlichen, schon fast egozentrischen...

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Boys will be boys. (Ein Paar Gedanken über Väter, Jungs und Männer)

09.08.2016
Jeni Stepien ist eine junge Frau aus den USA, deren Vater vor 10 Jahren bei einem Raubüberfall erschossen wurde. Das Herz ihres Vaters wurde an den herzinsuffizienten Arthur Thomas gespendet. Seit der erfolgreichen Transplantation waren die beiden in Kontakt und nun - 10 Jahre später - wurde Jeni Stepien von Arthur Thomas zum Altar geführt. Alle haben geheult, Jeni legte ihre Hände auf Arthurs Brust, sie bedankten sich beieinander, und ich war stinksauer auf mich, weil ich auch heulen musste. Unfassbar, dachte ich mir. Das Internet ist voll mit solchen Rührseligkeiten: Menschen, die Tiere retten, Tiere, die Menschen retten, Kinder, die ihre Eltern zum ersten Mal wieder sehen, körperlich Beeinträchtigte, die über die Grenzen ihres Körpers hinauswachsen. Tausende von lebensbejahenden Berichten, Videos, Interviews. Viele davon sind inspirierend, ja. Auf jeden Fall. Aber ich mag es nicht bzw. finde es ein bisschen gefährlich, wie leicht zugänglich die Knöpfe und die Hebel sind, mit denen man bei einem Menschen bestimmte Emotionen hervorrufen kann. On/Off. Einmal drauf drücken - der Patient weint, zweimal drauf drücken - der Patient lacht. Diese Knöpfe waren schon immer da, aber seit der Internetisierung liegen sie völlig unverschlüsselt rum. Jeder, der einen Account hat, kann an seiner target audience Experimente durchführen. Macht man natürlich nicht. Jedenfalls reagiere ich normalerweise nicht so emotional auf derart einfache Botschaften, weil mir der Mechanismus dahinter zu sehr ins Auge springt. Wahrscheinlich war's das Thema an sich. Und ich hab nachgedacht. Ja, es war das Thema. Das Thema "Vater" und alles, was damit zusammen hängt. Vor zwei Wochen ist ein...

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Juli. Unterm Strich.

05.08.2016
Der Juli 2016 war so reich an Ereignissen und Erkenntnissen, dass ich gar nicht darüber reden möchte. Stattdessen tue ich das, was ich in solchen Situationen immer tue: alles relativieren und ins Lächerliche ziehen. (Hundewelpen erledigen das auf eine ähnliche Weise - "Wenn du Etwas nicht einordnen kannst, dann friss es oder pinkel drauf!"). Deshalb fasse ich kurz zusammen, was im Klartext heißt - mir fehlen die Worte und deshalb knalle ich hier einfach meine privaten (oh, là, là!) fb-Statusmeldungen rein von Juli 2016. Faulheit, wie sie im Buche steht, ja:

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Es wird endlich ernst. Ernsthaft?

19.07.2016
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass Fräulein Primel eine Person ist, die sich gern von den simpelsten Dingen überfordern lässt, dabei jedoch zu fast allem eine Meinung hat. Eine Kombination, die alle anderen Figuren im Buch furchtbar unsympathisch finden würden, wenn da nicht Fräuleins unheilbare, an Slapstick grenzende Tollpatschigkeit wäre. Diese gleicht das wieder aus. Es ist schwer, von Jemanden aufgrund seiner Neunmalklugheit lange genervt zu sein, wenn dieser Jemand zum Beispiel nur die Hälfte seines rechten Beines rasiert hat und das linke komplett zugewuchert ließ, weil ihm das zu anstrengend wurde, weil die nassen Haare zu schwer waren, weil irgendwas von oben tröpfelte oder, schlicht und einfach, weil ihm mitten im Prozess des Rasierens die Sinnlosigkeit allen Tuns bewusst wurde und er sich lieber mit dem Lesen der Shampoo-Flasche abgelenkt hat.

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Die Sache mit dem Pavlenski…

18.06.2016
Petr Pavlenski ist der Typ, über den ich mich vor paar Jahren beinahe in Stücke zerlacht hätte, weil er im Rahmen einer Performance seine…Verzeihung…Hoden an den Roten Platz genagelt hatte. Bei einer anderen Aktion rollte er mit Stacheldraht umwickelt irgendwo im Zentrum von Moskau hin und her. Den Mund hatte er sich auch mal live und ohne Narkose zugenäht usw. usw. Damals war mein einziger Gedanke: « Junge, wenn du schon so viele Zeugen brauchst, um deine borderlinisch-histrionschen BDSM-Gelüste vollwertig ausleben zu können, dann verkauf das wenigstens nicht als Kunst.». Dann hat man ‘ne Weile nichts von ihm gehört. Bis er irgendwann nachts zum FSB-Gebäude (Föderaler Sicherheitsdienst der russischen Föderation) ging und deren Tür in Flammen setzte. Lolchen. Viele Lolchens. Ich glaube fast, Humor ist das einzige, womit man mich überhaupt noch eineigermaßen erreichen kann. Das Anzünden der Tür beim FSB finde ich zum Schreien komisch. Zumal es offenbar so simpel war. Das war vor 7 Monaten. Seitdem find ich ihn gut. Was daran Kunst ist und was nicht, ist erstmal wurscht. In Russland geht es zur Zeit um ganz andere Dinge. Kunst, so wie man sie in Europa versteht, ist ein luxuriöses Symptom. Luxuriöse Symptome muss man sich erst leisten können. Wenn man aber noch im Epizentrum des Traumas steckt, kann man sich keine Symptome leisten. Da muss man wach sein und da muss man schnell sein, beim Denken, beim Umschalten, beim Mimikrieren. Keine Zeit für Sentimentalitäten.

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«…and the earth opened, and swallowed up the water and the executioners and the old man.»

14.05.2016
Die Schönheit des Abgrunds und die Notwendigkeit der Rückkehr

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Innere Kinder, innere Rotzgören, ewige Opferrollen. Und natürlich unsere gute, alte Freundin — die böse, böse Gesellschaft.

07.03.2016
Wenn man eher aufmerksam als unaufmerksam ist und genauer hinschaut, sieht man in absolut jedem Menschen sein inneres Kind (mindestens eins). Hmm…Etwa auch in den gegelten, bekrawatteten, aalglatten Topmanagern? Gerade in ihnen! Wenn so ein supereffektiver Leistungsfanatiker nämlich kurz nicht aufpasst, seine Zigarette weg legt und zur Seite blickt, dann fliegt so ein leichter Schatten über sein Gesicht. Aus der Gelfrisur rutscht eine Strähne und legt sich über die hohe Computerstirn. In diesem Moment, in diesen 2,5 Sekunden, in denen er sich nicht wie ein Wahnsinniger kotrolliert, sieht man den kleinen Jungen, der…ihr wisst schon - «Du hast mit mir gefälligst nicht rum zu diskutieren, du Rotznase!» und «Wie bist denn du drauf? Ab in dein Zimmer und komm erst wieder, wenn du dich beherrschen kannst!» und ganz besonders «Sag mal, was malst denn du mir hier Bilder von irgendwelchen Vögeln, wenn du deine Mathe-Hausaufgaben noch gar nicht angerührt hast?! Bei dir piept’s wohl?». Und dann fühlt man kurz dieses: ach komm zu Mama. Doch schon zieht er beherzt an seiner Kippe und klopft mit den knochigen Spinnenfingern ungeduldig auf den Tisch und grinst wie der Teufel persönlich: «Hopp hopp, Fräulein, wir wollen fertig werden!». Zack, hat er sein inneres Kind zurück gepfiffen.

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Ekelhaft-physiologisches

24.02.2016
Die Sache mit dem Frauenarzt

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Eine furchtbar normale Kindheit

20.02.2016
Enthält möglicherweise Trigger

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Annonce

29.01.2016
Was, zum dicken Kaktus, ist denn ein Fräulein Primel? Ist es nun ein Kind oder eine Frau? Wenn das ein Kind ist, warum hat es solche, Verzeihung, Möpse? Und wenn das eine Frau sein soll, warum sieht sie so albern puppenhaft aus? Was soll denn dieses Flirten mit dem Kindchenschema? Nun ja, die Wahrheit ist - Fräulein Primel ist sowohl als auch bzw. weder noch. Und nein, das Fräulein kokettiert nicht im Geringsten mit dem lolitösen Klischee. Es ist vielmehr ein ähnliches Phänomen wie der Karlsson vom Dach, welcher ja behauptet, «ein Mann in den besten Jahren» zu sein, dabei jedoch kaum größer als ein Grundschulkind ist und sich vor allem nicht besonders erwachsen benimmt. So etwas gibt es machmal. Unsere inneren Kinder tragen wir alle in uns; bei dem Einen ist es stärker ausgeprägt, bei dem Anderen schwächer.

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Januar

17.01.2016
1:40 - genug geschlafen. Mal wieder zwischen den Welten aufgewacht und nicht gleich verstanden, welches Jahrhundert es ist. Mit den Augen bereits da, das Zimmer nach dem Hund abscannend, aber die Haare immer noch um die borstige Junkie-Faust meines Nachbars gewickelt, der mich Sekunden zuvor noch am Hinterkopf packte und quer durch die ganze SLUB schleuderte und schrie, es seien meinetwegen wieder Menschen umgekommen, weil ich nie («NIE, NIE, DU BLÖDE FOTZE, HÖRST DU?!») meine Chipkarte beim Rausgehen durchziehe. Nichts neues, es wurde mal wieder Person X von Person Y vertreten. Bei meinem fiesen Morpheus ist das üblich. Doch dann, doch dann…dann sah ich zum Fenster und verstand, was mich eigentlich geweckt hat - der Schnee. Ich kann jede einzelne Flocke hören. Es ist unendlich gut, ganz ohne Konservierungsstoffe. Einfach nur da sitzen und in den feinsten Sprühnebel starren, der trotz seiner Leichtigkeit so dicht ist, dass er völlig den Horizont verdeckt. Es ist unendlich gut. Und für einige Minuten ist es ganz still im Kopf.

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Dezember

21.12.2015
Es ist also dunkel und kalt und windig wie Sau, und alle normalen Menschen sind längst auf ihren beigefarbenen Käutschen in ihren cremefarbenen Wohnzimmern und ich hab aber einen Hund, der hin und wieder gern vorm Schlafengehen noch fix und routiniert Durchfall kriegt und deshalb lauf ich also kurz vor zwölf durch Nacht und Wind um den goldenen Reiter herum mit meinem Kind und singe meinen Schamanen-Song und haue kräftig auf den Gong und steck’ mir Federn in den Kopf und werfe Steine in den Topf (Hallo, Nicole! Hab mir heute dein-mein Gedicht wieder durchgelesen :) ). Es pfeift und scheppert, aber es hilft ja nix. Wir laufen und laufen und der Halbmond liegt aufm Rücken und ist gelb wie ein alter Käse. In meinem dummen Schädel ist es leider nie ruhig. Das heißt…doch, manchmal, wenn man mich zum Beispiel ins Wasser taucht (am besten mit dem Kopf zuerst). Es gibt nämlich Menschen, die man im wahrsten Sinne des Wortes aufweichen muss. Man braucht mich also nur in irgendeinen See zu stecken, Badewanne reicht manchmal auch, und sechs bis acht Stunden nicht raus zu lassen. Wenn ich dabei auch noch einen tannengrünen Berg angucken kann, geht’s sogar schneller. Danach bin ich richtig durchgeweicht und aufgeweicht und hab kaum irgendwelche Gedanken oder Kopfgequatsche, sondern starre vor mich hin wie ein Bär, der alle Himbeeren und den ganzen Honig gefressen hat und in dessen Gesicht rein gar nichts zu lesen ist, außer vielleicht «Boah, geil…». Aber wo nimmt man nachts um zwölf einen See oder eine Badewanne her?

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